Austauschprogramm
Im Juni 2007 unternahm unsere B-Jugend eine kombinierte Sport- und Kulturreise nach Liverpool. 12 Jugendliche und 5 Betreuer starteten an Fronleichnam vom Köln-Bonner Flughafen aus gen Liverpool, wo sie im Hotel der erste freundliche Empfang erwartete: "Welcome, German Handball Team".
Rugby und britische Küche
Am Donnerstag besuchten wir das Stadion der lokalen Rugby-Klubs, und trafen uns danach zum Hallenfußballspiel gegen eine lokale Mannschaft. Am Abend gab es ein gemeinsames Essen mit den englischen Fußballern und deren Eltern. Das Essen bestätigte alle Vorurteile über die englische Küche, was aber der guten Stimmung aber keinen Abbruch tun konnte.
Jason zeigt uns Liverpool
Jason, unser ständiger junger Begleiter in der Stadt, zeigte uns am Freitag das Stadion des FC Liverpool. Anschließend ging es zu Fuß zu den Docks, wo unterwegs der Nachbau des Cavern-Clubs besichtigt wurde, in dem die Beatles ihre ersten Auftritte feierten. Vom Hafen aus ging es mit der Fähre auf eine kleine Rundfahrt, bei der man Liverpools Skyline und die Reste der früheren Hafenbauten besichtigen konnte. Dazwischen waren unzählige Baukräne zu sehen: Liverpool rüstet sich für seine Rolle als europäische Kulturhauptstadt 2008.
Sportliche Begegnungen
Am Samstag besuchten wir die Albert Docks in Liverpool und das Beatles-Museum. Anschließend ging es in original englischen Taxen zur Greenbank Sport Academy, wo zwei Handballspiele gegen regionale Auswahlmannschaften ausgetragen wurden. Auch wenn beide Spiele verloren gingen, ließen die Dortmunder die Köpfe nicht hängen. An gleicher Stätte findet im nächsten Jahr ein internationales Handballturnier statt, zu dem wir schon eingeladen wurden.
Oxford English vs. Liverpooler Akzent
Die Jungen sind mit unterschiedlichen, aber vorwiegend positiven Eindrücken aus Liverpool zurückgekehrt. Sprachliche Schwierigkeiten waren nicht immer leicht zu überwinden, da der Liverpooler Akzent wenig Ähnlichkeiten mit dem Oxford-Englisch des deutschen Unterrichts hat, aber Hände, Füße und Bälle halfen bei der Überwindung von Schwierigkeiten.
Bericht von Margrit Schulte Beerbühl.
