German Scholarships Programme 2010, by Nick Lyons
München
Wir mussten als nächstes nach München gehen. Es hat mich traurig gemacht, dass ich meine Gastfamilie verlassen musste. An unserem ersten Abend in München haben wir eine Improvisations-Theatergruppe besucht, und dies war sehr lustig. Natürlich haben wir nicht alles verstanden, aber trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Wir haben auch die nächste Nacht einen Film im Kino gesehen, und das war auch sehr cool! Wir haben auch andere Sachen gemacht, zum Beispiel sind wir zur Zugspitze gefahren, und sind in einem tollen Hallenbad geschwommen. An unserem letzten Abend in München sind wir auch Schlittschuhlaufen gegangen (sehr furchterregend!), und danach mussten wir noch einmal zu einem neuen Ort fahren.
Hauptstadt Berlin
Eine neue Stadt, und leider die letzte Stadt. Allerdings war unser Programm immer noch sehr beschäftigt. Wir haben erst den Reichstag und Neukölln besucht, die ziemlich interessant waren, und bald danach haben wir in einem sehr interessanten Restaurant gegessen, das 'Unsichtbar' heißt. Der Aspekt dieses Restaurants, der so besonders war, ist, dass es total dunkel war, also konnte man gar nichts sehen. Es war sehr komisch ohne Sicht zu essen, aber es machte viel Spaß und ich möchte es noch einmal in der Zukunft machen. Allerdings war dies nicht das einzige ungewöhnliche Restaurant, das wir besucht haben. Zum Beispiel habe ich in einem afrikanischen Restaurant Zebra, Krokodil und Strauss probiert!
Am zweitletzten Abend habe ich noch ein neues Erlebnis gehabt- ein Freiluft-Kino! Wir haben einen Film gesehen, der Soul Kitchen heißt, und es war sehr cool unter den Sternen zu sitzen!
Abschiedsparty
Schließlich kam unser letzter voller Tag. Obwohl wir alle ein bisschen traurig waren, waren wir sicher, dass es ein guter Tag sein sollte. Glücklicherweise war dies der Fall - das Wetter war himmlisch und wir haben ein Picknick in Potsdam gemacht, das mir gefallen hat. Danach haben wir uns alle in einem Restaurant in der Nähe von unserem Hotel getroffen, um eine kleine Abschlussparty zu feiern, und dann sollten wir zu Bett gehen. Doch weil viele Gruppen uns sehr früh verlassen mussten, haben einige von uns sich entschieden, dass es besser wäre, wenn wir nicht schlafen würden. Also waren am Ende unserer Reise viele unserer Abschiede besonders emotional, nicht nur wegen unserer Traurigkeit, aber auch wegen eines großen Schlafmangels!
Während der Rückfahrt wurde mir klar, dass wir nicht so traurig sein sollten. Ich habe bemerkt, dass wir feiern sollten. Wir sollten feiern, da wir gerade eine der einzigartigsten, phantastischsten Erlebnisse unseres Lebens gehabt haben. Noch einmal danke ich allen, die diese Reise möglich gemacht haben und ich hoffe, dass ich in der Zukunft Deutschland noch einmal erleben kann.







