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Wissenschaft: Stephen Hawking

05/02/2010

Von Alexander von Lühmann Zu Alexander's Profil

Geburtstag: 8. Januar 1942

Geburtsort: Oxford, England

Beruf: Theoretischer Physiker, Professor an der Universität Cambridge

Website: www.hawking.org.uk

Hintergrund

Stephen Hawking, Physiker und Professor für Mathematik an der Universität Cambridge, ist wohl einer der weltbekanntesten Wissenschaftler. Er wurde der Fachwelt vor allem durch seine Arbeit auf dem Gebiet der theoretischen Physik schwarzer Löcher bekannt, dem allgemeinen Publikum in erster Linie durch seinen Bestseller A brief history of time (Eine kurze Geschichte der Zeit).

Karierre als Wissenschaftler und Kampf gegen die Krankheit

Seine Genialität verschaffte ihm den Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik in Cambridge, den schon Isaac Newton innehatte. Besonders an Hawking ist aber nicht nur sein physikalisches know-how sondern vor allem auch der Umstand, unter dem er arbeitet: 1963 wurde bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert - eine degenerative Nervenzellenkrankheit, die normalerweise innerhalb weniger Jahre zum Tod führt. Seinen Umgang mit dieser Situation beschreibt er u.a. auf seiner Homepage: "The realisation that I had an incurable disease, that was likely to kill me in a few years, was a bit of a shock. How could something like that happen to me? […] However, while I had been in hospital, I had seen a boy I vaguely knew die of leukaemia, in the bed opposite me. It had not been a pretty sight. Clearly there were people who were worse off than me. At least my condition didn't make me feel sick. Whenever I feel inclined to be sorry for myself I remember that boy."

Warum ist er eine Inspiration?

Diese Einstellung lässt Hawkins nun schon seit Jahren weitermachen - inzwischen größtenteils bewegungsunfähig im Rollstuhl und mit einem Sprachcomputer als einziges Kommunikationsmittel. Da seine geistigen Kapazitäten nicht von der Krankheit betroffen sind, ist es ihm möglich, weiterhin an den großen Themen der Physik zu forschen und zu arbeiten. Und das entgegen den anfänglichen Prognosen nun schon seit mehr als 40 Jahren. "I have been lucky, that my condition has progressed more slowly than is often the case. But it shows that one need not lose hope."