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(March 2007) Youth Culture / Jugendkultur

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Emolicious

01/11/2007

„It’s much better to face these kinds of things with a sense of poise and rationality…“, das ist der typische Sound von Emo. __Aber seit kurzem ist Emo nicht mehr nur Stoff für die Ohren, man kann es auch sehen!

Die aus Großbritannien stammende Musikrichtung hat eine neue Art der Mode und einen vollkommen neuen Lifestyle mit sich gebracht. Emo steht für emotional und spiegelt das Lebensgefühl einer Teenagergeneration wieder. Einige Monate nachdem sie auf der Insel einschlug, überflutete die Emo-Welle auch Deutschland. Wie bei „Stille Post“ sind jedoch unterwegs einige Informationen verloren gegangen, so dass sich der deutsche Emo durch einiges von seinem britischen Pendant unterscheidet…

Das englische Original

Den englischen Proto-Typen der Emo-Szene kennzeichnen enganliegende Röhrenjeans und eine Vorliebe für Streifen und Punkte auf der Kleidung. Während die Augen von ausgefallener Schminke besonders hervorgehoben werden, wird der Rest des Gesichtes durch eine dominierende Haarsträhne verdeckt. Sowohl weibliche, als auch männliche Emos sind stets geschminkt, wobei die Mädchen aber viel tiefer in die Farbkiste greifen.

Das deutsche Duplikat

Der Emo in Deutschland ist eher ein Mix aus Skater und Gothic. Der Kleidungsstil ähnelt sich zwar sehr, doch begrenzt sich der Farbbereich mehr auf Schwarz-Weiß. Anders sieht es bei den Haaren aus, wo durchaus sogar grelle Farben wie Gelb oder Pink erlaubt sind. Aber, ob nun britisch oder deutsch, eines haben beide Jugendkulturen gemein: ,,it’s much better to face these kinds of things with a sense of poise and rationality“.

Patricia Hausburg und Lucie Mess