Virtuelle Freundschaften und Beschränkungen überwinden

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Durch die coronabedingten Beschränkungen war das Reisen in diesem Jahr schwierig, wenn nicht unmöglich. Zwei Schülerinnen der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach berichten, dass trotz Reisebeschränkungen Freundschaften entstehen konnten und zum Leben erweckt wurden.

Melike: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“

Meine Austauschschülerin Zofia und ich sind in der 8.Klasse über unsere Schulen in Kontakt getreten. Als erstes hatten wir beide jeweils nur ein Steckbrief von uns in der Hand. Anschließend haben wir unseren Kontakt per WhatsApp fortgeführt.

Im März 2020 sollte meine Fahrt nach London stattfinden und dort sollte ich sie persönlich kennenlernen. Jedoch kreuzte Corona unsere Pläne und die Fahrt musste leider abgesagt werden. Also blieben wir immer noch über unsere Smartphones in Verbindung. Nach der Absage meiner Fahrtbestand jedoch noch Hoffnung, dass sie zu uns nach Deutschland kommen würde und mein Austausch nach London verschoben werden würde. Dennoch ist all dies ins Wasser gefallen und so entstand unsere Corona-Story.

Ein Highlight unserer Freundschaft war ein lustiges Spiel, welches wir gespielt haben. Ich habe sie auf Englisch kontaktiert und sie mich auf Deutsch. Sokonnten wir beide unsere Sprachkenntnisse steigern.

Mein Kontakt mit ihr hat bewirkt, dass ich gelernt habe, wie die Teenager in England momentan im Alltag chatten. Z.B. lernte ich einige Abkürzungen oder Synonyme für bestimmte Wörter.

Jetzt sind wir beide in der 9. Klasse und immer noch in Kontakt. Demnach haben wir uns mit der Zeit echt gut kennengelernt. Dies ist großartig und ich freue mich echt. Des Weiteren bin ich auch dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe, so eine Freundschaft aufzubauen. Dass Menschen gleichen Alters, aus verschiedenen Kulturen und Ländern zusammengebracht werden, ist nämlich etwas echt Tolles.

Wir hoffen weiterhin auf ein Treffen, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt. Wie sagt man so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Johanna: „Keeping in touch through text“

This year, I should have taken part in an English exchange. On the second of March, I first saw my exchange student on a photo. I was so excited to meet her and when she first wrote me a text message I nearly freaked out. I was counting the days until I could finally meet her. I bought presents for her and started to pack my bags. About 3 weeks after that we all got quarantined because of Corona and we got the sad news that the exchange was not going to take place. Luckily me and my exchange student could keep in contact. We still text each other at least once a week. We’re planning on visiting each other when the  Corona Virus is ‚defeated ‚.

We’ve already sent each other some packages and we’ll continue to keep in touch for as long as possible!

Dieser Beitrag ist Teil von Capture Your Connection, dem Wettbewerb zum 15-jährigen Bestehen von UK-German Connection. Der Wettbewerb richtete sich an Schulen und Einzelpersonen, die dazu eingeladen wurden, ihre deutsch-britischen Storys einzusenden.